12. Woodstage Summer Open Air - 16.-17. Juni 2007 - Gründelpark - Glauchau

So eröffnete am Samstag die Band Felsenreich aus Chemnitz mit einer Spielzeit von knappen 25 Minuten und ihrem Gothic-Rock das 12. Woodstage und sogar jetzt schon bei sehr schönem und sonnigem Wetter fanden sich viele Besucher vor der Bühne ein. Die meisten bevorzugten zu dieser Stunde aber dann doch noch die schattigen Plätze unter den Bäumen des Parks.

Nach einer kurzen Umbaupause betraten die Gothic-Rocker „Lacrimas Profundere“ die Woodstage Bühne. „Lacrimas Profundere“ spielten Stücke von ihrem aktuellen Werk „Burning: a Wish“, vom 2006 erschienenen Album „Filthy Notes for Frozen Hearts“ aber auch ältere Lieder waren mit am Start. Der durchaus überzeugende Auftritt war jedoch leider auch schon wieder nach ca. 35 Minuten zu Ende.

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Es folgten die beiden Elektro-Acts „Agonoize“ aus Berlin und die Formation „Welle:Erdball“ um Honey und Alf aus Hannover, bevor es mit den Mittelalter Rockern von „Tanzwut“ weiter ging, die um Sänger „Teufel“ das Publikum so richtig zum Rocken brachten.

Gegen 19:15 Uhr betraten die Gothic-Metaller von „Paradise Lost“ aus England die Bühne und zeigten gleich von beginn an das es nun 45 Minuten härter zu Sache geht.

Zu „Blutengel“ um Master Mind „Chris Pohl“ braucht man eigentlich nicht viel schreiben, sie sind einfach jedem bekannt und fast alle Festival Besucher konnten alle Stücke mit singen. Die Show die „Blutengel“ bei ihren Auftritten auf der Bühne aufführt ist jedes Mal wieder etwas ganz besonderes und bannt die Blicke jedes einzelnen.

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„Steve“ und seine Mannen von „And One“ ließen noch einmal etwas ruhe einkehren bevor es am späteren Abend zum Headliner des Samstags vom 12. Woodstage überging. „And One“ spielten Stücke von ihrem aktuellen Chart Album „Body Pop“, aber coverten auch ein jedem bekanntes Lied von „Project Pitchfork“ namens „Timekiller“.

Nun betrat der Headliner des Samstags die Bühne. Es war keine geringere als die von „Peter Steele“ (Bassist und Lead Sänger) geführte Band „Type o Negative“ aus den Staaten und so legten sie los wie die Feuerwehr. So spielten „Type o Negative“ neue Hits vom „Dead Again“ Album sowie auch ältere quer durch ihre vielen Alben die sich im Laufe der langen Bandgeschichte so angesammelt haben.

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Am 2. wie auch schon am ersten Tag gaben sich die Stars der Szene die Klinke in die Hand. Angefangen mit Krieger aus Dresden und den Gothic-Rockern Jesus on Extasy über Fiddler's Green mit ihrem Irish Independent Speedfolk, weiter mit Project Pitchfork um Frontman Peter Spilles, Lacrimosa die Band von Tilo Wolff aus der Schweiz, die Krupps um Mastermind Jürgen Engler und den krönenden Abschluss machte natürlich der Schock-Rocker aus den USA „Marilyn Manson“.

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In den vielen Umbaupausen an beiden Tagen, konnte man sich auf dem nicht weit entfernten Markt umsehen und auch mal den einen oder anderen Euro dort lassen. Zudem wurde auf dem gesamten Gelände fürs das leibliche Wohl für „alle“ Geschmäcker bestens gesorgt.

Und so schloss sich am Sonntagnacht der Kreis und das 12. Woodstage endete glanzvoll. Zurück bleiben ein grandioses Lineup, mit 16 Bands und vielen Stunden sehr guter Musik an zwei Tagen. Aber eines muss man doch immer wieder betonen: Das Woodstage ist im Rahmen des Gründelparks eines der schönsten Festivals in Deutschland.

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