Subway to Sally - Alte Spinnerei - Glauchau (16.11.2001)

    • Konzertbericht

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    • Subway to Sally - Alte Spinnerei - Glauchau (16.11.2001)

      Subway to Sally – dieser Name steht sowohl für ausverkauftes Haus und tanzende Massen als auch für eine hervorragende Live – Performance. Und welcher STS – Jünger sich nicht rechtzeitig an der Alten Spinnerei eingefunden hatte, der musste ziemlich lange anstehen und verpasste somit auch die MERLONS, die quasi als Anheizer fungierten. So erging es uns leider auch...

      Um 22 Uhr jedoch hatten schließlich alle ihren Platz im Saal gefunden, der mit fast sechshundert Besuchern an seiner Kapazitätsgrenze angelangt war, und das Intro zu „Wenn Engel hassen“ ließ keinen Zweifel mehr daran, dass in wenigen Augenblicken die Band auf der Bühne erschien, die es wie kaum eine andere versteht, seinem Publikum auch noch den letzten Tropfen Schweiß abzuringen. Ab dem ersten Ton wurde jedes Lied mitgesungen bzw. geschrien und kein Besucher war zu entdecken, der nicht wenigstens mit einem Körperteil sich im Takt bewegte. Nach „Das Messer“, „Mephisto“ und noch einigen weiteren altbekannten Liedern gaben Subway dann mit „So rot“ und „Maria“ ihrem Publikum erstmals wieder die Chance, ruhig an Ort und Stelle zu verweilen und Erics Gesang zu lauschen. Doch wer Subway kennt, der weiß, dass nach soviel Herzschmerz und Ergriffenheit sofort wieder Einsatz gezeigt werden muss, und so ersetzte beim Acapella Stück „Horo“ die klatschende Menge das Schlagzeug. In gewohnter Manier, das heißt, Stimmung pur, neigte sich der Abend langsam seinem Ende zu, doch als eingefleischter Subway - Fan wusste man, dass, wenn Eric das letzte Lied ankündigt, dies noch lange nicht alles gewesen ist. Und nach obligatorischem Stage – Diving des Sängers und Feuerspuck – Einlagen der Band wurde die erste Zugabenrunde eingeläutet, besser gesagt eingesungen. Dazu muss gesagt werden, dass sich Subway mit dem altbekannten „Die Räuber“ verabschiedeten und die Menge natürlich noch zwei Minuten den Refrain einfach weitersang. Dies ist eben mal eine neue Variante des „Zugabe“ Rufens. Doch mit den zwei Liedern „Grabrede“ und „Carrickfergus“ gab sich das Publikum keinesfalls zufrieden, und so wurden Eric und seine Mannen (und seine Frau Schmidt) ein drittes Mal auf die Bühne beordert. Diesmal versuchte die Band, sich mit der Akkustil-Version von „Kleid aus Rosen“ endgültig zu verabschieden, doch leider war dies nicht von Erfolg gekrönt, und erst nach „Die Rose im Wasser“ akzeptierten die völlig aufgedrehten Fans das unumstößliche Ende dieses zweistündigen Konzertes.

      Ich glaube, dass es nicht mehr viele Metaller oder Gothics gibt, die Subway to Sally noch nicht live auf dem einen oder anderen Festival / Konzert gesehen haben, und somit brauch ich ja nicht zu erwähnen, dass auf jedem Gig dieser Band ein absolutes Stimmungshoch entsteht. Wer auch immer in der Lage ist, Subway live zu erleben, der sollte sich dies nicht entgehen lassen....